Briefkasteneskapaden

Neulich unten am Briefbehältnis meiner Wohnung. Die ewige dunkle Situation – dreiundzwanzig Uhr und ca. dreißig Minuten – der Sichtschlitz ist an sich schon schwer auszumachen. Doch no risk, no fun Augen zusammenkrampfen kurz entspannen Pupillen weiten und wie eine Eule in den Schlitz starren. Nach kurzer Bedenkzeit sagt mir mein Hypothesengenerator: „Kann keine Objekte konstruieren“. Das heißt so viel wie kann nichts erkennen was sich von schwarz abhebt oder das Objekt ist schwarz.

Oh man man man.
Sollte ich jetzt den Megaaufwand betreiben? Rucksack absetzen, Schlüssel raussuchen, Schlüssel reinwürgen und sehen das nichts für mich da ist?! Niemals lieber noch mal gucken. Na gut. Nachdem ich den Rucksack abgesetzt und geöffnet habe fällt mir auf das ich den Schlüssel bereits in der Hand habe, noch vom Wohnung abschließen. Gut, ja sehr gut, die ganze Kacke umsonst davor. Darauf stoße ich den Schlüssel mit beständiger Konstanz mal wieder erst falsch herum hinein, dann öffnet sich der Kasten doch noch und präsentiert mir seine Leere.
Was lernen wir daraus: Mach gleich auf oder lass stecken.

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